FusionDer Wildwuchs im Verbandsgestrüpp des Online-Handels wird ein wenig zurück geschnitten. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und der Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (bvlo) fusionieren.

, bvoh, bvlo, HDE, vdbo oder BVDVA. Eine Vielzahl an Wirtschaftsverbänden hat sich der Interessen der Online-Händler angenommen. Nun haben bevh und bvlo fusioniert, so heißt es offiziell. Der bvlo werde seinen Vereinsstatus aufgeben und im bevh aufgehen, erläuterte bevh-Sprecherin Franziska Solbrig uns gegenüber.

Wirklich in Erscheinung getreten ist der bvlo in der Branche seit seiner Gründung 2012 nicht. Ob sich seitdem weitere Unternehmen diesem Verband angeschlossen haben ist nicht mehr zu ermitteln, da die Verbands-Webseite abgeschaltet wurde. Gegründet wurde der bvlo von Allyouneed.com, Amorebio.de, Deinbiogarten.de, Emmas-Enkel.de, Food.de, Froodies.de, Gourmondo.de, Supermarkt.de und Topkauf-Service.de.

Auch gab es im bvlo im Gegensatz zum bevh keine professionellen Strukturen für das operative Geschäft. Die Mitarbeiter des Verbandes haben allesamt ehrenamtlich gearbeitet.

Herausforderungen und Chancen

Dennoch ist die Fusion ein Schritt in die richtige Richtung. Denn in der Tat arbeiteten bevh und bvlo schon lange eng zusammen. Diese Zusammenarbeit wurde auch durch die räumliche Nähe beider Verbände erleichtert. Beide sind in Berlin ansässig.

Beim Thema Lebensmittel-Onlinehandel kommt auf den bevh noch eine Menge Arbeit zu, skizziert Solbrig die Herausforderungen für die Zukunft:

“Es gibt viele rechtliche Themen die geklärt werden müssen, genauso müssen die vielen Innovationen aber im wahrsten Sinne des Wortes der Öffentlichkeit auch schmackhaft gemacht werden. Wir werden diesen Mix auf Regularien, Information und “Spaß an der Sache” jetzt noch deutlich stärker fokussieren.”