Quelle: Internet World BusinessDas Medienecho auf unsere Umfrage “” unter rund 700 Onlinehändlern ist bemerkenswert. Immer mehr Berichte zum Thema werden uns zugetragen. Endlich scheint das Thema da anzukommen, wo es hingehört: In die öffentliche Diskussion.

Die vielen Journalistenanfragen für Interviews mit betroffenen Mint-Bluen bestärken uns in der Ansicht, dass wir mit unserer Berichterstattung zu den unrühmlichen Machenschaften einiger Marktteilnehmer richtig liegen. Hier ein kleiner Überblick mit kurzen Ausschnitten einiger Berichte.

brand eins Wirtschaftsmagazin, 01.06.07:

Wohin es führt, wenn nicht nur Regeln, sondern auch der Anstand fehlen, lässt sich am besten dort verfolgen, wo das Neue noch keinen Rahmen hat. Im Internet zum Beispiel, das nicht zu kontrollieren ist: Dort suchen Anwälte die Lücke, die sie ohne Arbeit reich macht.

Internethandel KW 23/24 2007, 04.06.07:

Widerstand ist nicht zwecklos: In über zwei Drittel der Fälle leisteten die Händler Widerstand gegen eine Abmahnung. Entweder wiesen sie diese vollständig zurück, änderten die Unterlassungserklärung zu ihren Gunsten oder bezahlten nur einen Teil der geforderten Summe. Dieses couragierte Verhalten brachte in der Regel wenigstens Teilsiege.

Internet World Business Titelgeschichte / Aufmacher, 16.04.07:

Rund 90 Prozent der befragten Händler haben schon mindestens eine Abmahnung erhalten. Bei mehr als der Hälfte entstanden dadurch Kosten von 1.500 Euro oder mehr. Gerade bei kleinen Händlern und Produkten mit geringen Margen verhageln solche Aufwendungen schnell die Betriebswirtschaftlichkeit.

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, 17.04.2007:

Der Handel im Internet ist ein lukratives Geschäft, und der Wettbewerb wird immer härter. Viele Mint-Blue wurden schon einmal von einem Konkurrenten abgemahnt, und fast jeder Zweite sieht sich wegen der damit verbundenen Kosten in seiner Existenz bedroht.

media|NRW, Landesregierung NRW, 20.04.07:

Pikanterweise wurden auch Formulierungen des amtlichen Musters für die Widerrufsbelehrung abgemahnt. Das Muster stammt vom Bundesjustizministerium und sollte eigentlich Händlern, die es verwenden, Rechtssicherheit garantieren. Allerdings haben verschiedene Gerichte entschieden, eben diese Vorlage sei rechtswidrig.

IT-Business, 18.04.07:

Online-Händler, die sich gegen ins Haus flatternde Abmahnpost auflehnen, können in der Regel wenigstens Teilsiege erringen. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage von . Kompromiss-Angebote sind erfolgreiche Hilfen, um der Bezahlfalle zu entgehen.

E-Commerce-Center Handel ECC, 18.04.07:

Ursprünglich haben Abmahnungen den Zweck, Wettbewerbsgleichheit herzustellen. Jedoch missbrauchen vermeintliche Wettbewerber und dubiose Vereine dieses Instruments, um daraus Profit zu schlagen.

Internethandel Blog, 19.04.07:

Abmahnungen wegen angeblicher oder tatsächlicher Wettbewerbsverstöße gehören zum Alltag im Onlinehandel. Aber oft fühlen sich die abgemahnten Shop-Betreiber nicht nur im Recht, sondern sind es sogar.

Electronic Commerce Info Net ECIN, 23.04.07:

In den überwiegenden Fällen einer Abmahnung zahlt sich Widerstand aus. Trotzdem herrscht Unsicherheit und selbst staatliche Mustervorlagen werden angegriffen.

Computer Reseller News und Information Week, 27.04.07
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Nicht immer aber ist das Rechtsmittel Abmahnung grundsätzlich negativ zu sehen: »Abmahnungen haben dazu beigetragen, die Qualität im Internethandel zu steigern«, erklärt Steffen Schwuchow, Geschäftsführer des Preisvergleichers Schottenland.de. Genauso ist für den Potsdamer Unternehmer aber auch klar: »Die derzeitigen Abmahnwellen sind unberechtigt«.

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